
gefunden bei Sigrid Neudecker .


gefunden bei Sigrid Neudecker .
Heute Morgen habe ich auf Mashable! einen interessanten Blogpost gelesen, der sich mit der täglichen Ablenkung durch Twitter beschäftigt – ein Phänomen, dass ich aus eigener leidvoller Erfahrung gut nachvollziehen kann. Ich erinnere mich dunkel, dass vor einiger Zeit ein Leitartikel von brand eins (Die Gestörten von Wolf Lotter) eine Studie zitiert hat, nach der sich kreative Menschen besonders leicht ablenken lassen. Man mag erschrecken, wenn man ableitet, was das für die web 2.0 community bedeutet.
Auf der anderen Seite schlägt eine Nutzung von Twitter vor, die ich sehr sinnig finde:
As in all configurations, you should probably start with folks you know, and then move on to folks they know. I’ve found that right around sixty or so twitter-friends is where the service starts to become useful. Another thing you need to keep in mind, especially if you’re new to the service, is to not think about it in terms of an IM tool, where every tweet deserves your full attention and possible response. This sort of hearkens back to the early days of Web, when you surf over the information, pulling out bits of information you find interesting, and responding occasionally.
Das funktioniert nach meiner Erfahrung nicht nur für Journalisten (wie Mark annimmt), sondern eigentlich für alle Professionals solange aus der spezifischen Branche genug Anwender twittern. Diese Netzwerk läßt sich prima nutzen, wenn man Informationen oder Tipps zu spezifischen Themen und Aufgaben sucht.
Zusätzlich habe ich die Erfahrung gemacht (auch das empfiehlt Mark), dass das Tracken von bestimmten Begriffen über ein IM Tool (Google Talk geht prima) enen ganz gute eindruck davo vermittel, was zu einem bestimmten Thema gerade diskutiert wird. ud es liefert einem hin und wieder auch ganz spannende neue Links und Infos.
Wer mit mir twittern mag, erreicht mich unter thomas612.
Onlinetools zur Erstellung von Dokumenten gibt es ja eine Menge, aber ein Toll zur Erstellung der üblichen Alltagsnotizen (auf alten Rechnungen, auf der Hand auf einem alten Kalenderblatt…) fehlte bisher. Jetzt spart man sich das lästige Suchen nach einer alten Kinokarte zum Draufkritzeln und kann solche Notizen online mit Word Perhect herstellen.
Der praktische Nutzwert mag nahe Null gehen, aber lustig ist’s!

…die Otherland Weihnachtskarte entsteht (fairerweise muss man sagen, sie entsteht eigentlich am anderen Ende der Datenleitung die in den im Bild sichtbaren Rechner führt – klar soweit?).
Es war ein wunderschöner Morgen mit blauem Himmel; ich hatte ein herrliches Frühstück in meinem Berliner Lieblingshotel als ich mich frohen Mutes aufmachte die Web 2.0 Expo in Berlin zu besuchen. Eingetroffen am S-Bahnhof Messe Süd springt mich gleich ein Schild an Richtung Messedamm. „Hm“, denke ich, „Messedamm klingt nach Messe – kann nicht verkehrt sein“. Also schreite ich kräftig aus – vor mir zwei junge Kreative mit Kuriertasche für das Macbook und offensichtlich demselben Ziel. An der nächsten Ampel schreiten die Beiden kräftig gerade aus, während ich dem Schild „Messe Eingang Süd“ folge. Ich habe ja schließlich vorher nachgesehen, an welchem Eingang die Messe stattfindet, sollen die beiden ruhig erst in die falsche Richtung laufen. 200 m weiter bestätigt ein weiteres Schild meine Hoffnung- „Eingang Messe Süd Web 2.0 Expo“. Schließlich – nach nochmal 500 m – komme ich am Messeeingang Süd an. Leider sind dort alle Tore verschlossen und verrammelt. Dafür habe ich einen herrlich freien Blick auf den Eingang zum Messegebäude und kann genau erkennen, dass ich eben an der Ampel doch hätte geradeaus gehen müssen, damit ich um ein Gebäude herum auf einem Nebenweg zu eben diesem Eingang komme, der sich nun in der Ferne vor mir ausbreitet. Auf dem Rückweg sehe ich dann, dass es von dem S-Bahnhof auch einen direkten Weg auf die Messe gegeben hätte.
Nach meiner bescheidenen Meinung hätte in diesem Fall eine gute Beschilderung helfen können, Herr O’Reilly. Das funktioniert nämlich nicht nur im Web sondern auch im richtigen Leben! Oder bin ich vielleicht doch einfach nur zu dumm?
Ja, ja – an alle die jetzt sagen: „Was hat denn der arme Herr O’Reilly damit zu tun? Das macht doch die Messe!“ – stimmt schon. Aber wie auch bei Webanwendungen kann es offensichtlich bei RL-Events Sinn machen, vorher mal die Usability zu testen.
Hey – Scott Adams, der Vater von Dilbert, treibt sich jetzt auch in SL rum. Heute Abend stellt er hier (9pm SL Time – leider was spät) stellt er hier sein neues Buch vor.
Scheint ein kleiner Masochist zu sein, der Herr Adams. ![]()
Tags: web3D, entertainment
Sehr nettes Tool zur Online-Bildbearbeitung ist Picnik und ein tolles Beispiel dafür wie Webapplikationen heute funktionieren können. Nette Effekte, von denen leider relativ viele nur im Bezahlaccount zu haben sind, und die Integration mit Flickr funktioniert wirklich einwandfrei.
Da wird sogar mein Grillportrait zum Kunstobjekt – naja fast. ![]()
